Automatisierte Montage des

Leitungssatzes im Fahrzeug

Entwicklung von Kolaborationsmodellen für die Leitungssatzmontage

Automatisierung der Leitungssatzmontage

Umsetzung und Validierung der Konzeptansätze

In TP8 wird an innovativen und automatisierten Montagekonzepten für biegeschlaffe Komponenten gearbeitet. Ein wichtiger Forschungspunkt ist die Erhöhung der Qualitätsstandards, die durch das Mitwirken von Kollaborationsmodellen generiert werden soll. Die Validierung der Innovativen Montagekonzepte werden in Verbindung mit einem Demonstrator und definierten Randbedingungen realisiert.

Die Ausgangssituation und Motivation

Die gegenwärtige Montage von Leitungssätzen ist geprägt von manuellen Fertigungsschritten. Automatisierte Fertigungsbereiche sind lediglich in der Vorfertigung aufzufinden. Das Potenzial welches in den Gründen der Automatisierung steckt, ist enorm und abhängig von den Verlegebereichen. Als positives Beispiel kann der Motorkabelsatz genannt werden, bei dem mit einem vergleichsweise einem hohen Anteil an automatisierten Fertigungsschritten gearbeitet wird.

Die Aktuellen Arbeitsschwerpunkte

Eine große Herausforderung in der Automatisierten Fertigung ist die Handhabung und Orientierung der Leitungssätze von Robotern im Arbeitsraum. Ein Bestandteil dessen ist die Grob- bzw. Feinlokalisierung von Komponenten im Montageprozess, die dabei helfen soll einzelne Stecker in die Zielposition zu bringen. Die Groblokalisierung ist für das Auslegen des Leitungssatzes in dem zugehörigen Zielarbeitsraum zuständig. Die Feinlokalisierung soll für das automatisierte erreichen der Endlage (Anschluss des Steckers in die Buchse) der einzelnen Stecker verwendet werden. Hierfür müssen geeignete Hardware (Kamera) und zugehörige Softwarekomponenten ausgewählt und in den Montageprozess eingebunden werden. Ziel ist, die verschiedenen Konzeptansätze zu verfolgen und Sie durch bestimmte Bewertungskriterien zu validieren.

Der Ausblick

Das übergeordnete Ziel ist es, die verschiedenen Konzeptansätze anhand eines Demonstrators validieren zu können. Der Demonstrator Aufbau soll eine Mensch-Roboter Kollaboration darstellen. Hierfür müssen die Schnittstellen, die für die Integration der Soft- und Hardwarekomponenten genutzt werden, durch eine geeignete Bewertungsmethode erarbeitet werden. Weiter gilt es Randbedingungen für den Versuch zu definieren. Sie sollen zu Beginn eine ideale Umgebung wiederspiegeln, im weiteren Verlauf aber durch reale Randbedingungen ersetzt werden.

Zu guter Letzt, werden die Konzeptansätze für die Grob- und Feinlokalisierung und Ergebnisse aus der Schnittstellenanalyse an einem Demonstrator überführt und validiert.